Jagdzeiten

Die Jagd darf ausgeübt werden unte r Berücksichtigung des Bundes- und  Landesrechts:  (gültig seit 29. Mai 2015)

 

Art

vom

bis

Rotwild

Kälber

01. August

15. Januar

Schmalspießer

01. Mai

01. August

31. Mai

15. Januar

Schmaltiere

01. Mai

01. August

31. Mai

15. Januar

Hirsche u. Alttiere

01. August

15. Januar

Dam- u. Sikawild

Kälber

01. September

15. Januar

Schmalspießer

01. Mai

01. September

31. Mai

15. Januar

Schmaltiere

01. Mai

01. September

31. Mai

15. Januar

Hirsche u. Alttiere

01. September

15. Januar

Rehwild

Kitze

01. September

15. Januar

Schmalrehe

01. Mai

 01. September

31. Mai

15. Januar

Ricken

01. September

15. Januar

Böcke

01. Mai

15. Januar

Muffelwild

01. August

15. Januar

Schwarzwild
Frischlinge (noch nicht
einjährige Stücke)

01. August

ganzjährig

15. Januar

ganzjährig

Feldhasen

16. Oktober

31. Dezember

Wildkaninchen

Jungkaninchen

16. Oktober

ganzjährig

28. Februar

ganzjährig

Füchse

Jungfüchse

16. Juli

ganzjährig

28. Februar

ganzjährig

Minke

16. Oktober

28. Februar

Waschbär

Jungwaschbären

01. September

ganzjährig

28. Februar

ganzjährig

Marderhund

Jungmarderhunde

01. September

ganzjährig

28. Februar

ganzjährig

Steinmarder

16. Oktober

28. Februar

Iltisse

16. Oktober

28. Februar

Hermeline

01. September

28. Februar

Dachse

01. September

30. November

Fasanen

16. Oktober

15. Januar

Wildtruthähne

16. März

30. April

Ringeltauben *

01. November

20. Februar

Höckerschwäne

01. November

20. Februar

Graugänse

16. Juli

31. Januar, mit Ausnahme der unten angef. Beschränkung

Kanadagänse

16. Juli

31. Januar, mit Ausnahme der unten angef. Beschränkung

Nilgänse

16. Juli

31. Januar, mit Ausnahme der unten angef. Beschränkung

Stockenten

16. September

15. Januar

Rabenkrähe

01. August

20. Februar

Elster

01. August

28. Februar

Ganzjährige Schonzeit genießen in NRW:  Wisent, Rebhühner (bis  zum 31. 12. 2020), Waldschnepfe (bis 31.12.2020)

Ringeltauben
(unter Beachtung der Allgemeinverfügung)
* Soweit die Schonzeit für Ringeltauben zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden von der unteren Jagdbehörde aufgehoben worden ist (§ 24 Abs. 2  LJG-NW), ist die Jagd auch in der Brutzeit zulässig (§ 22 Abs. 4 Satz 2 des  Bundesjagdgesetzes).

1. Grau-, Kanada- und Nilgänse ge nießen Schonzeit vom 15. Oktober bis 31. Januar innerhalb der Grenzlinien folgender Gebiete:
a. Unterer Niederrhein:
b. Schnittpunkt Bahnlinie (außer Betrieb)/Staatsgrenze Bundesrepublik Deutschland/Königreich der Niederlande bei Kranenburg, Staatsgrenze bis B 8, B 8 bis B 220, B 220 bis Staatsgrenze, Staatsgrenze bis Gemeindegrenze Stadt Rees/Stadt Isselburg, Gemeindegrenze bis B 67, B 67 bis L 459, L 459 bis L 468, L 468 bis B 8, B 8 bis L 396, L 396 bis B 8, B 8 bis L 287, L 287 bis A 42, A 42 bis Bahnlinie, Bahnlinie bis Xanten, Bahnlinie (außer Betrieb) über Kleve, Kranenburg bis Staatsgrenze.
c. Weseraue:
d. Schnittpunkt B 61/Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen, Landesgrenze bis Bahnlinie, Bahnlinie bis K 39, K 39 bis B 482, B 482 bis Wehr bei Lahde, Wehr, linkes Weserufer bis L770,  L770 bis B 61, B 61 bis Landesgrenze.

2. Das Aussetzen heimischen Feder- oder Haarwildes (außer Schalenwild) in der freien Wildbahn zum Zwecke der Bestandsstützung oder Wiederansiedlung in Jagdbezirken ist nur mit schriftlicher Genehmigung der unteren Jagdbehörde zulässig. Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn biotopverbessernde Hegemaßnahmen für die auszusetzende Wildart  nachgewiesen wurden und die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung ihr Einvernehmen erteilt hat. Dies gilt nicht für Fasanen, die aus verlassenen Gelegen des jeweiligen Jagdbezirks stammen und aufgezogen worden sind. Abweichend von § 19 Abs. 1 Nr. 18 des Bundesjagdgesetzes ist es in Nordrhein-Westfalen verboten: Fasanen und Stockenten früher als vor dem nächsten Kalenderjahr nach Auswilderung von Fasanen und Stockenten diese zu bejagen. Das Verbot gilt nicht für Fasanen, die aus verlassenen Gelegen des jeweiligen Bezirks stammen und aufgezogen worden sind; diese dürfen nicht später als acht Wochen vor Beginn der Jagdausübung auf diese Wildart ausgesetzt werden.

3. Die Baujagd auf Füchse oder auf Dachse ist nach § 19 Abs. 1 Nr. 8 LJG-NW verboten.